Nino Gisler in nationales Amt gewählt

Am ersten Oktober-Wochenende trafen sich rund 150 Mitglieder der Jungen Mitte Schweiz zum zweitägigen Parteikongress in Beckenried im Kanton Nidwalden. Der Höhepunkt erfolgte sonntags mit der Wahl des neuen Präsidenten und des neuen Vorstands.


Nach der Wahl des neuen Präsidenten, dem 23-jährigen Thurgauer Marc Rüdisüli, wurde auch der Vorstand durch teilweise neue Gesichter besetzt. Eines davon ist jenes des Erstfelders Nino Gisler. Mit ihm hat nun die Urschweiz eine zweite Stimme im Vorstand der Jungen Mitte Schweiz. Jung-Nationalrat Simon Stadler nimmt seit 2019 von Amtes wegen Einsitz im Vorstand der Jungen Mitte Schweiz.


Gisler möchte politische Themen aus den Kantonen Uri, Nidwalden und Obwalden auf der nationalen Ebene der Jungpartei deponieren: «Es ist wichtig, dass auch die umliegenden Berg- und Talregionen in den nationalen Gremien vertreten sind und ihre Anliegen vorbringen können.»


Der 20-jährige Wirtschaftsstudent und Verwaltungsangestellte der Gemeinde Erstfeld scheint zuversichtlich und motiviert. Er spricht von einer neuen Herausforderung, an der er wachsen und von der er lernen kann. «Es ist sicher ein anspruchsvolles Amt, in das ich erst noch hineinwachsen muss. Aber ich bin bereit, meinen Beitrag zu leisten.»