14.10.2019 / Medienmitteilung / /

CVP Uri kämpft für zahlbare Krankenkassen

 

Altdorf, .13 Oktober 2019 – Die CVP Uri sammelt aktuell an verschiedenen Orten im Kanton Uri Unterschriften für die «Kostenbremse-Initiative». Vor allem Familien mit Kindern leiden unter immer höheren Krankenkassen-Prämien. Die CVP hat im Kanton Uri bereits mehr als 700 Unterschriften gesammelt.

Seit Jahren steigen die Krankenkassen-Prämien jährlich um rund 5 Prozent und reissen ein immer grösseres Loch ins Haushaltsbudget der Schweizerinnen und Schweizer. «Besonders hart trifft es Familien», sagt Landrat Simon Stadler aus Altdorf. Schuld daran sind die überbordenden Kosten im Gesundheitswesen. Laut Experten könnten heute 20 Prozent oder 6 Milliarden Franken der Kosten in der obligatorischen Grundversicherung ohne Qualitätsverlust eingespart werden. Es ist offensichtlich: Die Behörden und die Akteure im Gesundheitswesen haben versagt.

Prämienwachstum stoppen

Damit sich endlich etwas ändert und die Prämienexplosion gestoppt wird, braucht es jetzt den Druck einer Volksinitiative. Die «Kostenbremse-Initiative» der CVP verlangt, dass Bundesrat, Bundesversammlung und Kantone eingreifen müssen, wenn die Gesundheitskosten, im Vergleich zu der Lohnentwicklung zu stark steigen. Damit werden die längst bekannten und guten Sparvorschläge endlich umgesetzt. «Dem Prämienwachstum muss ein Riegel vorgeschoben werden», sagt die Urner CVP-Regierungsrätin Heidi Z’graggen.

Bereits mehr Unterschriften als für Kantonalinitiative nötig

Auch die CVP Uri engagiert sich für die Initiative der Mutterpartei: Aktuell sammelt sie an verschiedenen Orten im Kanton Uri Unterschriften. Am Freitag und Samstag erhielt der Vorstand der CVP Uri bei den Unterschriftensammlungen in Erstfeld und Altdorf Unterstützung von Ständeratskandidatin Heidi Z’graggen und Nationalratskandidat Simon Stadler. Die CVP Uri hat bereits über 700 Unterschriften gesammelt. Dass im Kanton Uri bereits mehr Unterschriften gesammelt wurden, als für eine kantonale Initiative nötig wäre, zeigt, dass es der Urner Bevölkerung ein wichtiges Anliegen ist, die Explosion der Krankenkassenprämien zu stoppen.