11.06.2019 / Medienmitteilung / /

CVP-Vorstand setzt auf Altdorfer Duo

Medienmitteilung der CVP Uri

 

CVP-Vorstand setzt auf Altdorfer Duo

 

Altdorf, 7. Juni 2019 – Am 26. Juni entscheiden die Mitglieder der CVP Uri am Parteitag, wen sie ins Rennen um den Urner Nationalratssitz schicken will. Der Vorstand der CVP Uri schlägt die ehemalige CVP-Kantonalpräsidentin Patrizia Danioth Halter und Landrat Simon Stadler als mögliche Kandidaten vor.

 

Die CVP Uri steigt definitiv ins Rennen um den freiwerdenden Sitz im Nationalrat. Die Mitglieder der Kantonalpartei haben am Parteitag vom Mittwoch, 26. Juni, in Altdorf die Wahl, wen sie als offizielle Kandidatin oder offizieller Kandidat portieren möchten. Denn der Vorstand der CVP Uri schlägt zwei Personen zur Auswahl vor: Patrizia Danioth Halter und Simon Stadler. «Beide Personen bringen grosse politische Erfahrung mit», sagt Flavio Gisler, Präsident der CVP Uri. «Wir sind überzeugt, dass beides hervorragende Persönlichkeiten sind, welche die Interessen des Kantons Uri in Bern mit Vehemenz vertreten würden».

 

Patrizia Danioth Halter ist national gut vernetzt

Patrizia Danioth Halter ist Rechtsanwältin und Notarin mit eigener Kanzlei. Die Altdorferin ist eine erfahrene, national stark vernetzte Politikerin: Die 54-Jährige sass von 2008 bis 2016 im Landrat und präsidierte von 2009 bis 2013 die CVP Uri. Sie zeichnet sich durch eine breite Führungserfahrung, politischen Gestaltungswillen und die Fähigkeit aus, über Parteigrenzen hinaus tragfähige Lösungen herbeizuführen. Gewerbenah und wirtschaftsorientiert, ist die Mutter von zwei erwachsenen Kindern seit 2016 Mitglied des Bankrats der Urner Kantonalbank sowie vom Bundesrat gewählte Präsidentin der eidgenössischen Eisenbahnregulierungsbehörde. In dieser Funktion prägt sie den öffentlichen Verkehr in der Schweiz entscheidend mit.

 

Im Kontakt mit der EU kommen ihr auch ihre ausgewiesenen internationalen Verhandlungserfahrungen zugute, die sie sich zuvor als Juristin im Eidg. Departement für Verkehr, Umwelt und Energie aneignen konnte. Patrizia Danioth Halter engagiert sich ausserberuflich in zahlreichen Institutionen und Vereinen. Sie ist seit 2016 Stiftungsrätin von Pro Patria und seit 2014 der Fondazione Pro San Gottardo. Seit 2008 leitet sie als Präsidentin die Geschicke der kirchlichen Stiftung Kloster St. Karl in Altdorf, von 2005 bis 2011 war sie zudem Präsidentin des Forums theater(uri). 2003 bis 2008 sass sie im Mittelschulrat. Als KMU- und Familienfrau ist die Juristin mit den Sorgen der Urner Bevölkerung eng vertraut.

 

Simon Stadler ist ein engagierter Legislativpolitiker

Simon Stadler ist zwar erst 31 Jahre alt, bringt aber bereits viel Erfahrung mit. Seit 2012 politisiert er im Landrat und gehört dort zu den engagiertesten Persönlichkeiten. Seiner Hartnäckigkeit verdankt der Kanton etwa der Aus- und Umbau des Berufs- und Weiterbildungszentrums (bwz uri), der gegen den Willen der Regierung realisiert worden ist. Zudem setzt er sich zugunsten der Landwirtschaft für den Schutz des Kulturlandes im Talboden ein. Aktuell kämpft er für Steuerentlastungen für Personen, die unentgeltlich Angehörige pflegen. Als Landrat scheut er sich nie, Verantwortung zu übernehmen: Seit 2017 präsidiert er die Spitalkommission, die den Neu- und Umbau des Kantonsspitals begleitet. Von 2016 bis 2018 stand er als Präsident der Gesundheits-, Sozial- und Umweltkommission vor. Simon Stadler ist durch und durch ein Legislativpolitiker.

 

Mit viel Elan kümmert sich Simon Stadler auch um die Basisarbeit: Seit 2011 ist er Vorstandsmitglied der CVP-Ortspartei Altdorf und seit 2016 deren Präsident. Stadler lernte ursprünglich Maurer und arbeitete einige Jahre auf dem Beruf, heute ist er als Primarlehrer tätig. Ehrenamtlich engagiert sich der Altdorfer als Vorstandsmitglied der Lungenliga Uri, als Sekretär des Urner Kantonalen Schwingerverbands, als Festwirt des Urner Oktoberfests und seit vielen Jahren in diversen Chargen bei Floorball Uri, einem der grössten Jugend- und Sportvereinen des Kantons.

 

Heidi Z’graggen ist «Wunschkandidatin»

Die CVP Uri will mit ihrer Nationalratskandidatur den Urnerinnen und Urnern am 20. Oktober eine echte Wahl ermöglichen. «Da der Kanton Uri lediglich auf einen einzigen Sitz Anspruch hat, ist es umso wichtiger, dass eine fähige und umsichtige Person dem Kanton Uri in Bern eine Stimme gibt», sagt Parteipräsident Flavio Gisler. Randregionen und Berggebiete müssten in Bern wahrgenommen werden. «Zudem muss sich ein Grossteil der Urner Bevölkerung mit der Politik des einzigen Nationalrats identifizieren können. Daher braucht es eine Kandidatur aus der lösungsorientierten Mitte.»

 

Zudem wird die CVP Uri an ihrem Parteitag am 26. Juni Heidi Z’graggen offiziell als Ständeratskandidatin nominieren. Die 53-jährige Erstfelderin war von 2000 bis 2005 Präsidentin der CVP Uri, sitzt seit 2004 im Urner Regierungsrat und war 2018 gar Bundesratskandidatin. «Heidi Z’graggen ist unsere absolute Wunschkandidatin», sagt Flavio Gisler. «Sie bringt als Regierungsrätin grosse politische Erfahrung mit und ist auch auf nationaler Ebene bestens vernetzt.»

 

 

Für Rückfragen

 

Flavio Gisler

Präsident CVP Uri

Telefon 078 886 47 79

(erreichbar von 9 bis 12 Uhr)

 

Patrizia Danioth Halter

Telefon 041 870 44 55

(erreichbar von 8 bis 12 Uhr)

 

Simon Stadler

Telefon 079 350 17 24

(erreichbar von 11.45 bis 13.30 Uhr sowie ab 15.15 Uhr)