14.05.2019 / Medienmitteilung / /

Vorstand schlägt Heidi Z’graggen als Ständerätin vor

Altdorf, 13. Mai 2019 – Es ist höchste Zeit, dass einmal eine Frau den Kanton Uri im Ständerat vertritt. Deshalb schlägt der Vorstand der CVP Uri Regierungsrätin Heidi Z’graggen als Kandidatin vor. Der Nominationsparteitag findet am 26. Juni statt.

 

Regierungsrätin Heidi Z’graggen tritt definitiv an: Sie stellt sich am 20. Oktober 2019 als Kandidatin für den freiwerdenden Sitz im Ständerat zur Verfügung und will somit die Nachfolge von Isidor Baumann antreten. Nun schlägt sie der Vorstand der CVP Uri ihren Mitgliedern als Kandidatin vor. Der offizielle Nominationsparteitag findet am 26. Juni 2019 statt.

«Heidi Z’graggen ist unsere Wunschkandidatin», sagt Flavio Gisler, Parteipräsident der CVP Uri. «Sie bringt als Regierungsrätin grosse politische Erfahrung mit und ist auch auf nationaler Ebene bereits bestens vernetzt.» Dazu kommt: Uri hatte noch nie eine Ständerätin. Es ist also an der Zeit, dass nun einmal eine Frau den Kanton Uri in der kleinen Kammer vertritt.

Auf nationaler Ebene bestens vernetzt

Die 53-jährige Heidi Zgraggen ist promovierte Politwissenschaftlerin und legte eine steile politische Karriere hin. Von 2000 bis 2005 hatte die Erstfelderin das Präsidium der CVP Uri inne. 2004 wurde sie in den Regierungsrat gewählt. Bereits vor einiger Zeit hat sie aber angekündigt, bei den Wahlen 2020 nicht mehr anzutreten. «Nach sechzehn Jahren im Regierungsrat ist es an der Zeit, neue Ziele zu verfolgen», sagt sie. «Die Herausforderung auf nationaler Ebene reizt mich.» Es gäbe auf Bundesebene viele Themen, bei denen sie sich einbringen möchte – so etwa in den Bereichen Verkehr, Energie oder in der Raumplanung. «Für den Zusammenhalt unseres Landes ist es wichtig, dass alle Kantone gute Zukunftsperspektiven haben und sich gemäss ihren Stärken entfalten können» so Z’graggen.

Als Justizdirektorin konnte Heidi Z’graggen wertvolle Erfahrungen sammeln und hat in den vergangenen fünfzehn Jahren wichtigen Geschäften zum Durchbruch verholfen. So ist sie als Regierungsrätin und Vorsitzende des regierungsrätlichen Ausschusses mitverantwortlich für die Realisierung des Tourismusresorts in Andermatt, die interkantonale Skigebietsverbindung zwischen der Surselva und dem Urserntal sowie die Förderung der Biodiversität im Berggebiet mit der Umsetzung des kantonalen Wildheuförderprogramms. In ihre Amtstätigkeit fielen auch Projekte wie die Eröffnung der Neat, die Planung der West-Ost-Verbindungsstrasse im Urner Talboden und jene des Kantonsbahnhofs, für welche sie als Verantwortliche für die Raumentwicklung im Kanton Uri wichtige Grundlagen gelegt hat.

Heidi Z’graggen ist zudem als langjährige Regierungsrätin, ehemalige Bundesratskandidatin, Präsidentin der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission, als Mitglied von mehreren Regierungskonferenzen und als ehemaliges Mitglied des Präsidiums der CVP Schweiz auch auf eidgenössischer Ebene bestens vernetzt.

Mehrere CVP-Vertreter haben Interesse an Nationalratssitz

Die CVP Uri steigt zudem ins Rennen um den freiwerdenden Sitz im Nationalrat. Da der Kanton Uri lediglich auf einen einzigen Sitz Anspruch hat, ist es umso wichtiger, dass eine fähige und umsichtige Person dem Kanton Uri in Bern eine Stimme gibt. Randregionen und Berggebiete müssen in Bern wahrgenommen werden. Zudem muss sich ein Grossteil der Urner Bevölkerung mit der Politik des einzigen Nationalrats identifizieren können. Daher braucht es eine Kandidatur aus der lösungsorientierten Mitte.

Wer die CVP portieren wird, ist aber noch unklar. Der CVP Uri stehen mehrere Personen zur Verfügung. «Momentan werden die Gespräche mit den interessierten Personen geführt» sagt Parteipräsident Flavio Gisler. Die Kantonalpartei wird anschliessend einen Vorschlag zuhanden des Nominationsparteitags vom 26. Juni präsentieren.

 

 

Für weitere Informationen:

Heidi Z’graggen:               079 305 41 50

Flavio Gisler:                      078 886 47 79