18.10.2018 / Medienmitteilung / /

Heidi Z’graggen kandidiert für den Bundesrat

CVP URI
Medienmitteilung der CVP Uri vom 18. Oktober 2018

Heidi Z’graggen kandidiert für den Bundesrat

Altdorf, 18. Oktober 2018 – Die Urner CVP-Regierungsrätin Heidi Z‘graggen steht als Kandidatin für den Bundesrat zur Verfügung. Ihre Kantonalpartei, die CVP Uri, ist überzeugt, dass sie die besten Voraussetzungen für dieses Amt mitbringt. Der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann verzichtet hingegen nach reiflicher Überlegung auf eine Kandidatur.

Heidi Z’graggen stellt sich offiziell als Kandidatin für die Bundesratswahl zur Verfügung. „Ich bin bereit, als Urnerin, Zentralschweizerin und Schweizerin und langjähriges Mitglied einer Kantonsregierung, die Landespolitik mitzugestalten und mich in den Dienst unseres wunderbaren Landes und seiner Bevölkerung zu stellen“, sagt Heidi Z’graggen. „Ich bringe als Urner Regierungsrätin vierzehn Jahre Exekutiverfahrung mit.“

Die Urner CVP-Regierungsrätin hat die Kandidatur gut überdacht. Sie habe die vergangenen Wochen genutzt, um ihre Situation zu analysieren und mit ihrem Umfeld zu besprechen. Nach reiflicher Überlegung sei sie zum Schluss gekommen, dass sie sich gerne zur Verfügung stelle. «Durch meine Tätigkeit als Regierungsrätin und als Mitglied von mehreren schweizerischen Regierungskonferenzen bin ich mit den bundespolitischen Themen vertraut», so Heidi Z’graggen.

Vielseitig Erfahrungen gesammelt
Die 52-Jährige Heidi Z’graggen hat Politwissenschaften an der Universität Bern studiert. Ihr Studium schloss sie im Jahr 2000 ab. Anschliessend verfasste sie ihre Dissertation zum Thema «Professionalisierung von Parlamenten im historischen und internationalen Vergleich». Währenddessen war sie bis 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Bern.

Politisch legte die in Erstfeld wohnhafte Heidi Z’graggen eine steile Karriere hin. Von 2000 bis 2005 hatte sie das Präsidium der CVP Uri inne. 2004 wurde sie in den Regierungsrat des Kan-tons Uri gewählt. Als Justizdirektorin hat sie wichtige Exekutiverfahrungen sammeln können und grossen Geschäften zum Durchbruch verholfen. So ist sie als Regierungsrätin und Vorsitzende des regierungsrätlichen Ausschusses mitverantwortlich für die Realisierung des Tourismusresorts in Andermatt, die interkantonale Skigebietsverbindung zwischen der Surselva und dem Urserntal sowie die Förderung der Biodiversität im Berggebiet mit der Umsetzung des kantonalen Wildheuförderprogramms. In ihre Amtstätigkeit fielen auch Projekte wie die Eröffnung der Neat, die Planung der West-Ost-Verbindungsstrasse im Urner Talboden und jene des Kantonsbahnhofs, für welche sie als Verantwortliche für die Raumentwicklung im Kanton Uri wichtige Grundlagen gelegt hat.

Heidi Z’graggen ist zudem als langjährige Regierungsrätin, Präsidentin der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission, als Mitglied von mehreren Regierungskonferenzen und als ehemaliges Mitglied des Präsidiums der CVP Schweiz auch auf eidgenössischer Ebene bestens vernetzt.

Zentralschweizer Vertretung gefordert
Die CVP Uri, die Heidi Z’graggen nun offiziell als Bundesratskandidatin portiert, ist überzeugt, von Z’graggens Qualitäten. „Heidi Z’graggen bringt durch ihre langjährige Tätigkeit als Regie-rungsrätin einen grossen Erfahrungsschatz mit“, sagt Flavio Gisler, Präsident der Kantonalpartei. „Wir sind überzeugt, eine äusserst valable Kandidatin ins Rennen um das Bundesratsamt zu schicken.“ Als Regierungsrätin habe sie ihre Dossiers angepackt und die entsprechenden Entscheide gefällt. Gerade während ihrer zweijährigen Amtszeit als Frau Landammann habe sie zudem bewiesen, dass sie fähig sei, sich für die Anliegen einer Kollegialbehörde einzusetzen. Als ehemalige Präsidentin der Zentralschweizer Regierungskonferenz kenne sie die Anliegen der gesamten Zentralschweiz bestens. „Heidi Z’graggen wäre für die Zentralschweiz und die ganze Schweiz ein Gewinn“, sagt Gisler. „Zudem wäre es nun endlich einmal an der Zeit für eine Urner Vertretung im Bundesrat.“ Der Kanton Uri hatte nämlich in der 170-jährigen Geschichte des Bundesstaates noch nie einen Bundesrat stellen können.

Mit der Kandidatur von Heidi Z’graggen wird zudem der Forderung Nachdruck verliehen, dass die Zentralschweiz nach fünfzehn Jahren wieder im Bundesrat vertreten sein soll. „Das Einge-bundensein aller Landesteile hat in der Schweiz Symbolkraft und ist wichtig für den Zusammenhalt des Landes“, sagt Heidi Z’graggen. Die Zentralschweiz sei eine wirtschaftlich und kulturell vielseitige Region und möchte wieder in der Landesregierung vertreten sein.

Mit der Kandidatur von Heidi Z’graggen wird auch dem von verschiedenen Seiten gehegte Wunsch einer Frauenkandidatur Rechnung getragen. «Nur wenn Frauen sich zur Wahl stellen, können sie nominiert und gewählt werden. Es ist mir wichtig, dass ich mich der Bundeshausfraktion der CVP Schweiz gerade als Frau zur Wahl stelle.» sagt Heidi Z’graggen.

Bundeshausfraktion nominiert
Die CVP-Kantonalparteien können noch bis am 25. Oktober mögliche Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundesratswahl portieren. Eine Findungskommission der CVP Schweiz wird die eingegangenen Kandidaturen eingehend prüfen. Schliesslich wird die CVP-Bundeshausfraktion an ihrer vorbereitenden Fraktionssitzung zur Wintersession vom 16. und 17. November darüber befinden, wie viele und welche Kandidatinnen und Kandidaten sie der Bundesver-sammlung zur Wahl in den Bundesrat vorschlagen wird. Die Bundesratswahlen finden schliesslich am 5. Dezember statt.

Isidor Baumann verzichtet
Auch der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann aus Wassen wurde von Parlamentariern und in den Medien als möglicher Bundesratskandidat genannt. Die Parteileitung der CVP Uri stand in den vergangenen Wochen auch mit ihm in engem Kontakt und Baumann hat sich auch selber Gedanken über eine mögliche Kandidatur gemacht. Nach reiflicher Überlegung kam er nun aber zum Schluss, zugunsten von Heidi Z’graggen nicht als Bundesrat zu kandidieren. Bei sei-nen Überlegungen habe auch sein Alter eine Rolle gespielt, sagt der 63-Jährige.

Für Rückfragen
Heidi Z’graggen steht heute, 18. Oktober 2018, von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr für Medienanfragen zur Verfügung (Telefon 041 875 29 20; Mail heidi.zgrag-gen@ur.ch).
Flavio Gisler, Parteipräsident der CVP Uri, steht heute, 18. Oktober 2018, ebenfalls von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr für Medienanfragen zur Verfügung (Telefon 078 886 47 79; Mail gisler.flavio@bluewin.ch).

Die Koordination von Medienanfragen erfolgt über den Parteipräsidenten der CVP Uri, Flavio Gisler, falls Heidi Z’graggen vorübergehend nicht erreichbar sein sollte (Telefon 078 886 47 79; gisler.flavio@bluewin.ch). Allfällige Interviews können während den genannten Zeiten in Altdorf oder per Telefon geführt werden.