05.11.2015 / Medienmitteilung / Abstimmung / , ,

Mit Heidi Z’graggen, Beat Jörg und Urban Camenzind

Am Parteitag vom 5. November 2015 hat die CVP Uri ihre Kandidaten für die Regierungsratswahlen vom kommenden Frühjahr nominiert. Zur Wahl schlägt die Partei ihre drei bisherigen Regierungsmitglieder vor. Mit Blick auf die eidgenössische Abstimmung zum Bau einer zweiten Röhre am Gotthard fasste die CVP Uri die Nein-Parole.

Am 28. Februar 2016 wählen die Urnerinnen und Urner den Regierungsrat. Ihre bisherigen drei Sitze wird die CVP Uri mit Dr. Heidi Z’graggen, Beat Jörg und Urban Camenzind verteidigen. Das hat der Parteitag der CVP Uri am 5. November 2015 beschlossen. Gegenkandidatinnen oder -kandidaten gab es nicht. Ausserdem nominierte die CVP Uri mit Beat Jörg auch ihren Kandidaten für die Wahl des Landammans; die Nomination erfolgte im Einklang mit dem Prinzip der Anciennität.

Heidi Z’graggen gehört der Urner Regierung seit dem Jahr 2004 an. Sie leitet seither die Justizdirektion und amtiert zurzeit als Frau Landammann. Beat Jörg wurde im Jahr 2012 in die Regierung gewählt; er führt die Bildungs- und Kulturdirektion. Ebenfalls seit vier Jahren, und zwar als Volkswirtschaftsdirektor, ist Urban Camenzind Mitglied des Regierungsrats.

Klares Nein zum Bau einer zweiten Röhre am Gotthard

Eine lange Diskussion entspann sich Parteitag der CVP Uri zur Änderung des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet (STVG). Diese Vorlage kommt am 28. Februar 2016 zur Abstimmung und beinhaltet den Bau einer zweiten Röhre am Gotthard. Landrat Ruedi Zgraggen, Attinghausen, trug die Argumente für die Änderung des Gesetzes vor; Landrat Leo Brücker, Altdorf, sprach dagegen. Am Ende fasste die Versammlung – mit 115 zu 55 Stimmen (keine Enthaltungen) – die Nein-Parole. Frau Landammann Heidi Z’graggen hatte die Vorlage in ihrem Votum als «Abschaffung des Alpenschutzartikels durch die Hintertür» bezeichnet.

 

Kontakt:

Christine Widmer Baumann, Präsidentin CVP Uri, Telefon 079 336 44 34